The Walking Dead – Gute alte Zeit I Rezension

21. Mai 2017

Zur Geschichte

Rick Grimes ist Polizist und lebt mit seiner Frau Lori und seinem Sohn Carl in der Kleinstadt Cynthiana in Kentucky. Eigentlich ist dies ein sehr ruhiger Ort in dem nicht viel passiert, aber eines Tages bricht ein Mann aus dem Gefängnis aus. Rick und sein Partner Shane machen sich auf den Weg, um den Mann wieder ins Gefängnis zurück zu bringen. Als es zu einer Schießerei kommt, wird Rick schwer verletzt und liegt im Koma.

Er erwacht Wochen später im Krankenhaus und weil niemand auf seine Rufe reagiert, macht er sich selbst auf die Suche nach jemanden der ihm helfen kann. Bis auf ein paar zerfledderten Leichen und den Verrückten die ihn angreifen, findet er niemanden. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als sich zu Fuß auf den Weg nach Hause zu machen. Doch die Stadt ist wie ausgestorben. Was ist nur passiert?

Seine Familie ist nicht zu Hause und auch sonst ist keiner von den Nachbarn aufzufinden. Als er niedergeschlagen und in ein Haus gebracht wird, lernt er Morgan und seinen Sohn Duane kennen. Die beiden erzählen ihm, was in der Zwischenzeit alles passiert ist. Keine weiß wie es angefangen hat, aber alle Toten stehen wieder auf und greifen die Lebenden an. In den großen Städten soll das Militär sich um die Überlebenden kümmern, also bewaffnet er sich und macht sich auf die lange, beschwerliche Reise nach Atlanta. Da er dort Verwandtschaft hat, vermutet er seine Frau und seinen Sohn dort zu finden. Was er alles so erlebt und ob er die beiden wieder findet, müsst ihr schon selber herausfinden.

Meine Meinung

Robert Kirkman will mit seinen Comic´s von „The Walking Dead“ nicht schocken, sondern er will mit der Geschichte die Menschen zum grübeln bringen. Er will herausfinden wie Menschen mit Extremsituationen umgehen und will langfristig erzählen wie Rick sich verändert und weiterentwickelt. Es soll keine Horrorgeschichte sein und wenn man sich erschreckt, dann ist es gut aber nicht der Hauptgrund für den er sich entschieden hat diesen Comic raus zu bringen. Wie wir wissen, ist der Comic sehr gut angekommen und es gibt sowohl Bücher, als auch die Serie im TV und eine Nebenserie dazu. Ich selbst habe erst die Serie geschaut und entschieden, als ich den Comic entdeckt habe, ihn zu lesen und ich finde beides sehr gut umgesetzt.

Tony Moore ist ein sehr bekannter Zeichner und hat schon öfter mit Robert Kirkman zusammen gearbeitet. Die beiden haben sehr gute Arbeit geleistet und ich muss einfach sagen, dass die Zeichnungen trotz gruseligen Zombies sehr schön gestaltet sind. Tony Moore hat sehr viele interessante Details mit eingebunden, um die ganze Tragweite der Geschichte einzubinden. Ich mag seinen Zeichenstil.

Es gibt viele Ähnlichkeiten zur TV-Serie, aber es wurde nicht eins zu eins umgesetzt. Somit gibt es Charaktere im Comic, die in der TV-Serie nicht vorhanden sind und auch umgekehrt. Genauso der Story Verlauf, aber so kann man es als eine andere Geschichte sehen und beide Varianten gefallen mir sehr. Zombie´s sind zwar eigentlich nicht mein Ding, aber „The Walking Dead“ ist nicht die typische Zombie-Apokalypse mit viel Blut und Hauptsache alle sterben, wie die meisten die so kursieren. Irgendwie macht es Spaß den Charakteren bei ihrer Entwicklungen und ihrem überleben zu zusehen.

Da ich Comic´s mit gut umgesetzten Bildern gerne Mal lese, werde ich die Reihe definitiv fortsetzen. Wenn ihr Lust auf Zombie´s bekommen habt, müsst ihr diese Reihe auf jeden Fall lesen.

Bildquelle(n): Amazon

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