Spiegelstadt – Gefangen in Purpur und Schatten | Rezension

30. Dezember 2025

“Gefangen in Purpur und Schatten” ist der zweite und letzte Band von Andreas Suchaneks und Christian Handels “Spiegelstadt”. Die Bücher sind chronologisch aufeinander aufgebaut und müssen der Reihe nach gelesen werden.

Zur Geschichte

Nachdem Max durch den Riss, den er erschaffen hatte, gesprungen ist, landet er in einem dritten Berlin. Nur das dieses Berlin eine Gefängniswelt ist und total zerstört aussieht. Mit ihm ist der Erlkönig in Form von seiner besten Freundin Robin mit hindurch gekommen. Um von dem Untergang zu entfliehen, muss er mit ihm zusammenarbeiten. Werden sie es schaffen?

Durch einen Trick, Magie oder sonst etwas. In diesem Augenblick hätte er jedes Leben geopfert, nur um jene zurückzubekommen, die er liebte.
Taschenbuch S. 19 von 320

In der Zwischenzeit wurde Lenyo gefangen genommen und wird gefoltert. Kalinda und Janus können ihn nicht im Stich lassen, also planen sie einen Fluchtversuch. Doch wie sollen sie sich in den Palast einschleichen? Damit dies gelingen kann, müssen alle übrig gebliebenen Feenwesen des Widerstands akquiriert werden und müssen sich der Tyrannin Tamyra entgegenstellen.

Andreas Suchanek + Christian Handel: Spiegelstadt - Gefangen in Purpur und Schatten. Links ist das Taschenbuch mit silbernen und roten Hintergrund. Im silbernen Teil ist ein Mann aus der Jetztzeit und im roten Teil ein Mann in den zwanziger Jahren, außerdem zwei Dschinn. Daneben steht ein Grammophon in Gold, als Dekoelement.

Zu den Autoren

Andreas Suchanek

“Lern erst mal was Gescheites, Bub.” Nein, das war nicht der erste Satz, den ich nach meiner Geburt hörte, das kam später. Geboren wurde ich am 21.03.1982 in Landau in der Pfalz. Gemäß übereinstimmenden Aussagen diverser Familienmitglieder wurde aufgrund der immensen und andauernden Lautstärke, die ich als winziger “Wonneproppen” an den Tag legte, ein Umtausch angemahnt. “Mamma, können wir ihn nicht zurückgeben und lieber einen Hund nehmen?” Glücklicherweise galt hier: Vom Umtausch ausgeschlossen. Es folgt also eine glückliche Kindheit und turbulente Jugend. Natürlich verrate ich hier keine weiteren Details, das würde zum einen den Spannungsbogen kaputtmachen, zum anderen bleibt dann nichts mehr für meine Memoiren übrig … Mehr über mich, mein Leben und meinen Weg zum Schreiben findet ihr auf www.andreassuchanek.de Ich freue mich auf euren Besuch. 🙂
(Lovelybooks)

Christian Handel

Christian Handel wurde in der Schneewittchen-Stadt Lohr am Main geboren, die im sagenumwobenen Spessart liegt. Inzwischen lebt er allerdings in Berlin und ist selbst davon überrascht, wie sehr er sich als Landpflanze im Großstadtdschungel wohl fühlt. Er begeistert sich für Stoffe über starke Frauen, märchenhafte Motive und queere Themen. Außerdem ist er einer der größten Buffy-Nerds überhaupt.
Er ist der Herausgeber der Märchenanthologien des Drachenmond Verlags. “Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln” wurde 2017 sowohl mit dem Deutschen Phantastik Preis als auch mit dem Skoutz Award ausgezeichnet. Sein Debüt “Rosen und Knochen” war auf der Longlist des SERAPH.
Im Juli 2020 erscheint unter dem Titel “Rowan & Ash” sein Fantasy-Jugendbuch mit einer schwulen Liebesgeschichte bei Ueberreuter.
(Lovelybooks)

“Spiegelstadt” ist ein gemeinsames Projekt von Christian Handel und Andreas Suchanek und hat mir von der Erzählweise und dem Schreibstil sehr gefallen. Es ist in der dritten Person geschrieben, dadurch konnte man sowohl in die Sichtweise des Hauptprotagonisten Max und seiner Begleiter eintauchen als auch in die der Antagonisten wie Tamyra.

Meine Meinung

Dieser Band von “Spiegelstadt” war deutlich actionreicher als der erste Band und ich habe von Anfang bis Ende gezweifelt, ob alles aufgeklärt werden kann. Doch das haben die beiden Autoren geschafft.

“Jedes Gespräch mit dir löst bei mir innere Verletzungen aus.” Diesen einen Spruch gönnte ihr Janus, weil sie ein alter, kaputter Kadaver war.
Taschenbuch S. 27 von 320

Max hat sich zu einem starken Protagonisten entwickelt, von Lenyo konnten wir die verletzliche Seite besser kennenlernen. Dieser musste ordentlich einstecken durch Tamyra, aber er hat gekämpft und ist wieder aufgestanden. Am besten an dem Band hat mir aber die Dynamik von Kalinda und Janus gefallen. Die beiden sind mir sehr ans Herz gewachsen, mit den ständigen Sticheleien und sich gegenseitig immer mehr anzuerkennen. Wirklich großartige Dilogie.

Fazit

Man hätte “Spiegelstadt” locker noch ein paar Bände hinzufügen können, da mir einiges viel zu schnell ging und ich auch nicht bereit war, schon nach zwei Bänden Abschied zu nehmen. Gerne hätte ich noch mehr über die Protagonisten und die Welt erfahren. Alles in allen, habe ich die Story gerne verfolgt, die unterschiedlichen Wesen kennengelernt und die Trauer, sowie die Freude mit den Charakteren geteilt. Ich würde mich sehr freuen, eine weitere Kooperation von Christian und Andreas in die Hände zu bekommen.

Rezension Band 1

Bildquelle(n): Amazon

Bewertung: 5 von 5.

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Titel: Spiegelstadt – Gefangen in Purpur und Schatten

Autor: Andreas Suchanek + Christian Handel

Verlag: Verlagsgruppe Droemer Knaur

Formate: E-BookTaschenbuchHörbuch

Seiten: 320

ISBN: 978-3426446430

Variante: gekauft (Taschenbuch)


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