Zur Geschichte
Maeve Sinclair ist 29 Jahre alt und lebt nach ihrem Studium, inzwischen seit 7 Jahren, wieder in Jericho Falls. Sie ist kurz davor einen neuen Job zu beginnen, auch wenn sie noch niemanden davon erzählt hat. Bei der Parade am 4. Juli, will sie Abschied von ihrem alten Zuhause nehmen. Denn sie muss für den neuen Job nach Boston ziehen und ist in Gedanken versunken, wie sie es ihrer Familie beibringen soll.
Doch alles kommt anders. Ein BWM fährt durch die Menge und überfährt viele Menschen, auch ihr Vater ist betroffen, obwohl er die Verletzungen durch einen Sprung auf die Motorhaube dämpfen konnte. Das Fahrzeug konnte durch einen Feuerhydranten gestoppt werden. Doch der bereits verletzte Fahrer steigt aus, er scheint nicht mehr lange durchzuhalten, versucht aber zu Fuß zu flüchten. Die Menschenmenge versucht ihn aufzuhalten, doch jeder den der Mann berührt, fällt binnen von Sekunden einfach Tod um.
Und der Tag wird so viel schlimmer.
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Maeve versucht den Fahrer mit einem Baseballschläger aufzuhalten. Doch im Moment seines Todes und einer kleinen Berührung seines Armes, verändert sich ihr Leben schlagartig. Sie flieht in den Wald, um sich und auch alle anderen zu schützen. Denn ihr wird bewusst, dass sie niemals wieder jemanden berühren kann. Wird ihr dies gelingen oder kann sie das überhaupt verhindern?
Dr. Ben Walker arbeitet eigentlich für das Verteidigungsministerium. Durch einen Fehler in der Vergangenheit, wurde er aufs Abstellgleis verbannt. Dadurch hat er zwar mehr Zeit für seinem Sohn, fühlt sich aber auch nicht mehr gebraucht. Nach einem Machtwechsel in seiner Abteilung, ist nun seine neue Chefin Alena Boudreau. Sie benötigt ihn, um Meave ausfindig zu machen und zu beschützen. Die amerikanische Regierung ist nämlich nicht als einziges hinter ihr und ihren Fähigkeiten her.

Zum Autor
Christopher Golden ist in den USA bereits ein preisgekrönter New-York-Times-Bestsellerautor. Geboren und aufgewachsen ist er in Massachusetts, wo er auch heute noch mit seiner Familie lebt.
(Lovelybooks)
Meine Meinung
Das Cover ist sehr schlicht gehalten, passt aber mit der roten Hand im Hintergrund sehr gut zum Titel des Buches.
Der Schreibstil ist eher einfach gehalten und in der Erzählerperspektive geschrieben. In jedem Kapitel wechseln die Perspektiven zwischen Meave, Rue Crooker, Dr. Ben Walker, Ted und Rose Sinclair.
Meave muss mit ihrer Fähigkeit zurechtkommen und muss gegen die Krankheit ankämpfen. Wenn sie niemanden berührt, geht es ihr zusehends schlechter. Sie muss irgendwie durchhalten, nicht nur für sich selbst, sondern auch wegen ihrer Familie.
Dr. Ben Walker versucht verzweifelt Meave zu finden, bevor sie in die falschen Hände gerät und er muss abwägen, ob er seinem Auftraggeber vertrauen kann. Er akquiriert Rue Crooker, um ein Gegenmittel oder einen Impfstoff gegen die Erkrankung zu finden.
Rue Crooker ist die beste Freundin von Ted Sinclair, dem Vater von Meave und Rose. Diese versucht zusammen mit einer Vertrauten von Dr. Ben Walker herauszufinden, wie die Krankheit agiert und wie man sie ausschalten kann.
Ted Sinclair ist der Vater von Meave und Rose und hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen. Seine Tablettensucht hat er größtenteils im Griff, aber vom Alkohol kann er die Finger nicht lassen. Er versucht ein guter Vater zu sein und würde gerne trotz starker Verletzungen Meave suchen.
Rose Sinclair ist die kleine Schwester von Meave. Auch wenn sie geschockt ist über die Fähigkeit, die auf ihre Schwester übergegangen ist, macht sie sich auch große Sorgen um sie.
Ted hatte Filme über die Apokalypse immer geliebt, aber jetzt war er sich sicher, dass er diese Filme für den Rest seines Lebens hassen würde.
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“Red Hands” hat mir hauptsächlich ganz gut gefallen, die Geschichte zieht sich ein wenig im Mittelteil und das Ende ging mir zu abrupt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Story auserzählt war, aber es scheint auch keinen Folgeband zu geben. Das ist nicht so schön, denn ich mag keine offenen Enden.
Fazit
“Red Hands” gilt zwar als Thriller, für mich war es aber von Anfang bis Ende ein Science-Fiction-Roman. Wer also einen etwas düsteren Roman lesen möchte, der bei Berührung den Tod bedeutet, ist bei dieser Geschichte vielleicht genau richtig.
Bildquelle(n): Amazon

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Titel: Red Hands – Tödliche Berührung
Autor: Christopher Golden
Verlag: Cross Cult
Formate: Taschenbuch, Hörbuch
Seiten: 400
ISBN: 978-3966586320
Variante: Rezensionsexemplar (eBook)
Danke an NetGalley und Cross Cult.
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