Boy in the Park – Wem kannst du trauen? I Rezension

25. März 2017

Boy in the Park – Wem kannst du trauen? ist der Debüt-Roman von A. J. Grayson. Nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen habe, war ich schon sehr gespannt darauf den Roman zu lesen.

Zur Geschichte

Dylan lebt seit 2 Jahren in San Francisco und arbeitet in einem Bioladen, der Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Er versucht sich hobbymäßig daran Gedichte zu schreiben, schafft es aber selten sie zu beenden. Er geht jeden Tag in seiner Mittagspause in den Park, in einem versteckten ruhigen Teil an einem kleinen Teich. Zur selben Zeit kommt auch immer ein kleiner Junge vorbei, der gedankenverloren mit einem Stock im Wasser herum stochert.

Eines Tages beobachtet Dylan, dass der Junge Verletzungen hat, denkt sich aber anfangs nichts dabei. Als an den darauffolgenden Tagen, die Verletzungen nicht verbunden sind, beschließt er ihn anzusprechen. In genau diesem Moment, beobachtet er wie der Junge entführt wird. Aber er kann nichts tun. Die Polizei will und kann ihm nicht helfen, also macht er sich selber auf die Suche nach ihm. Niemand konnte damit rechnen was er heraus findet.

An einem anderen Ort versucht die Psychologin Dr. Lavrentis einem Patienten im Gefängnis zu helfen. Der Patient Joseph, ist aggressiv und uneinsichtig. Er glaubt seine Frau umgebracht zu haben und Dr. Lavrentis versucht ihn dazu zu bringen, sich zu erinnern was wirklich geschehen ist. Immer wenn er der Wahrheit näher gebracht wird, eskaliert er. Aber was ist wirklich passiert und was hat er mit dem Jungen im Park zu tun?

Meine Meinung

Der Schreibstil ist sehr poetisch gehalten, da der Hauptprotagonist Gedichte schreibt und aus seiner Sicht die Geschichte erzählt wird. Es war anfangs ein bisschen verwirrend und ungewöhnlich, es fiel mir dadurch schwer in die Geschichte rein zu kommen. Mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und mir fiel es dadurch kaum noch auf.

Die Geschichte beginnt eher unspektakulär, man erfährt das Dylan immer den selben Tagesablauf hat und sein Highlight des Tages die Mittagspause im Park ist. Er beobachtet immer den Jungen am Teich, der auch immer das selbe macht. Als ihm die Verletzungen auffallen, reagiert er erst Tage später, was ich irgendwie komisch fand. Als der Junge entführt wird, kommt auch endlich eine normale Reaktion, er versucht ihn zu finden. Umso mehr er herausfindet, umso spannender wird die Geschichte. Man fängt immer mehr zu spekulieren, wer der Junge eigentlich ist und was der Gefangene Joseph damit zu tun hat. Ich fand die Geschichte bis zum Ende verwirrend und bin begeistert wie A. J. Grayson es schafft, erst am Ende der Geschichte die Auflösung preis zu geben. Damit hab ich wirklich nicht gerechnet.

Ich lese eher selten Thriller, aber dieser war mal etwas mit dem ich anfangs nicht gerechnet habe. Der Roman hat mir gefallen und wenn man über den ungewöhnlichen Schreibstil hinweg sehen kann, kann ich ihn nur weiter empfehlen.

Bildquelle(n): Amazon

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