Es I Film

15. Oktober 2017

Zum Film

1988 Derry in Maine: Der kleine Georgie Denbrough (Jackson Robert Scott) bastelt mit seinen großen Bruder Bill (Jaeden Lieberher) ein Papierboot. Da Bill krank ist, kann er leider nicht mit ihm raus gehen, also macht sich Georgie alleine mit seinem Papierboot auf den Weg. Es regnet in Strömen und er lässt sein Boot am Straßenrand im Wasser schwimmen. Doch als er nicht schnell genug ist, wird es in die Tiefe gesogen und verschwindet in der Kanalisation. Als er versucht es zu retten, taucht ein seltsamer Clown im Abfluss auf. Da Georgie Angst hat, stellt er sich als Pennywise (Bill Skarsgård) – der tanzende Clown vor. Augenscheinlich will er Georgie sein Boot zurückgeben. Doch als dieser danach greifen will, beißt er ihm den Arm ab und zieht ihn in die dunklen Abgründe der Kanalisation mit sich.

1989 ein paar Monate später: Bill weiß nicht was mit seinem Bruder passiert ist und lässt nichts unversucht ihn zu finden. Seine Eltern haben damit abgeschlossen und gehen davon aus, dass Georgie tot ist. Da jetzt Ferien sind und Georgie nicht der Einzige Vermisste ist, will Bill mit seinen Freunden Stanley Uris – dem Juden (Wyatt Oleff), Eddie Kaspbrak – dem Hypochonder (Jack Grazer) und Richie Tozier – der Komiker (Finn Wolfhard) gemeinsam auf die Suche nach ihm gehen. Bald kommen auch noch die Mutige –  Beverly Marsh (Sophia Lillis), der Neue – Ben Hanscom (Jeremy Ray Taylor) und der Afroamerikaner – Mike Hanlon (Chosen Jacobs) zu der Clique der „Verlierer“ dazu. Jeder von ihnen ist Pennywise, der die Ängste von jedem hervorrufen kann, begegnet und sie haben es überlebt. Sie finden heraus, dass dieses Monster alle 27 Jahre sein Unwesen treibt. Also machen sie sich auf, ihn zu finden und zur Strecke zu bringen. Wird es ihnen gelingen, dieses unheimliche Monster zu besiegen oder wird es sie genauso verschlingen, wie die anderen Kinder?

Meine Meinung

Da ich derzeit mit dem nochmal neu raus gekommenen Buch von Stephen King beschäftigt bin, war es für mich auch eine Selbstverständlichkeit, den Film zu schauen. Wir haben vor ein paar Monaten, die Verfilmung von 1990 gesehen, da ich einen direkten Vergleich zum Neuen haben wollte. Die neue Verfilmung von „Es“ ist in zwei Teile aufgeteilt. Der erste handelt in den Jahren 1988/89, als die Protagonisten noch Kinder sind und das erste Mal auf „Es“ treffen. Der zweite wird die Protagonisten hauptsächlich im Erwachsenenalter zeigen, wie sie sich ein zweites Mal gegen das Monster stellen.

Die Verfilmung fand ich sehr viel besser als die von 1990, da sie sehr gut umgesetzt ist. Das Monster Pennywise sieht gruseliger aus und die Schauspieler sind besser gewählt. Sie passen sehr gut zu den Erklärungen im Buch. Der Regisseur Andy Muschietti, der hoffentlich auch den zweiten Teil drehen wird, hat viele Ideen mit eingebracht. Dadurch konnte der Film einfach nicht langweilig werden. Ich grusel mich ja nicht so leicht, aber selbst mein Mann kam ohne Schweißausbrüche aus dem Film. „Es“ war mega gut, aber nicht Angst einflößend, er hatte zwar seine Schockmomente gehabt, aber auf angenehme Art und Weise. Das einzige was mich gestört hat, war das Ende. Es gab zu viele Kamerabewegungen, sodass man der Handlung nicht mehr richtig folgen konnte. Aber im Gesamtbild, war der Film super, ich habe ihn gern angeschaut und den zweiten Teil kann ich kaum erwarten. Ich kann den Film nur empfehlen und wünsche euch viel Spaß dabei, den Film zu schauen.

Sobald ich das Buch beendet habe, was noch eine Weile dauern kann bei 1534 Seiten, werde ich mal die 1. und 2. Verfilmung mit dem Buch vergleichen. Ich bin schon mal gespannt.

Bildquelle(n): Warner Bros. Entertainment

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